Du willst dich selbstständig machen. Nur bitte nicht rund um die Uhr.
Angst vor der Selbstständigkeit
Was, wenn ich danach nur noch arbeite?
Du willst etwas Eigenes. Nur bitte kein Business, in dem Feierabend, Urlaub und finanzielle Sicherheit plötzlich ständig gegeneinander antreten.
Die Angst, danach nur noch zu arbeiten, ist kein Beweis dafür, dass Selbstständigkeit nicht zu dir passt.
Vielleicht beobachtest du Selbstständige, die ständig erreichbar sind, jedes Wochenende arbeiten und freie Tage mit schlechtem Gewissen bezahlen. Dann ist die Frage ziemlich vernünftig, warum du eine Anstellung verlassen solltest, um danach noch weniger über deine Zeit zu bestimmen.
Die Antwort ist kein romantisches „Du kannst alles schaffen“, denn ehrlich gesagt hilft das bei einer realistischen Wochenplanung ungefähr gar nicht. Die bessere Frage ist, welches Business du aufbaust und welche Regeln darin von Anfang an gelten sollen.
Vielleicht denkst du gerade genau das
Ich will mich selbstständig machen
Aber nicht nur noch arbeiten
Je konkreter diese Sorge wird, desto besser kannst du sie in deinen Preisen, Angeboten und deiner Kapazität von Anfang an mitdenken.
Du rechnest mit 40 Stunden für Kunden und vergisst, dass Verkauf, Organisation, Buchhaltung und Sichtbarkeit ebenfalls irgendwo stattfinden müssen.
Die erste Anfrage wäre eigentlich ein Grund zur Freude. Du fragst dich sofort, ob ab jetzt jede freie Stunde verhandelbar wird.
Eine profitable Angebotsidee liegt vor dir. Der geplante Ablauf passt nur überhaupt nicht zu deinem Familienleben.
Du möchtest frei entscheiden können. Gleichzeitig macht dir genau diese vollständige Verantwortung Angst.
Kurz gesagt
Selbstbestimmung entsteht nicht automatisch mit der Gewerbeanmeldung
Eigene Chefin.
Eigene Regeln.
Bitte bewusst.
Selbstständigkeit gibt dir Gestaltungsspielraum. Dein Geschäftsmodell entscheidet, was davon später wirklich übrig bleibt.
Preise, Angebotsform, Kapazität, Kundenwahl, Kommunikationswege und Rücklagen bestimmen mit, ob dein Business dir mehr Wahl gibt oder jede Unsicherheit mit noch mehr Arbeit beantwortet.
Deine inneren Regeln gründen übrigens mit, zum Beispiel wie verfügbar du glaubst sein zu müssen, wie viel Leistung sich sicher anfühlt und ob ein Nein für dich überhaupt erlaubt ist. Du kannst aber entscheiden, welche davon keinen festen Arbeitsplatz in deinem neuen Business bekommen.
Du baust nicht nur ein Angebot. Du baust die Arbeitsrealität, in der du später lebst.
Von Anfang an mitgedacht
Nicht nur davon leben können,
sondern auch darin leben wollen
Wenn nur der Start zählt
Du baust erst Umsatz auf und hoffst, Freiheit später irgendwie nachzurüsten
- Arbeitszeit wird zu optimistisch kalkuliert.
- Jede Anfrage fühlt sich existenziell wichtig an.
- Erreichbarkeit entsteht zufällig.
- Dein Leben soll sich nachträglich anpassen.
Wenn dein späteres Leben mitplant
Umsatz, Kapazität und Selbstbestimmung gehören von Anfang an in dieselbe Rechnung
- Du kalkulierst die unsichtbare Arbeit mit.
- Preise und Rücklagen erweitern deine Wahl.
- Erreichbarkeit bekommt klare Regeln.
- Dein Business soll zu deinem Leben passen.
Was soll dein Business dir ermöglichen?
Im kostenlosen Selbstführungs-Check schaust du auf konkrete Entscheidungen, Druck, Verantwortung und deinen inneren Kompass. Auch wenn du noch vor der Gründung stehst.